klar

In Zukunft gut verbunden - dank moderner Sprachkommunikation

IT.Niedersachsen führt Voice over IP in der Niedersächsischen Landesverwaltung ein


„Wann sind wir dran? Wann bekommen wir es?", fragten die CeBIT-Besucherinnen und -Besucher am IT.Niedersachsen-Stand „Voice4Nds. In Zukunft gut verbunden". Seit Mitte 2015 hat IT.Niedersachsen (IT.N), der zentrale IT-Dienstleister der Niedersächsischen Landesverwaltung, bereits 27 Standorte migriert. Dabei wurden etwa 4.000 Teilnehmer mit modernen Unify-Telefongeräten ausgestattet. Der „klassische" Festnetzanschluss hat ausgedient - künftig telefoniert auch die gesamte Niedersächsische Landesverwaltung via Datennetz. Das spart Kosten und bietet gleichzeitig eine Fülle von Möglichkeiten im Bereich der Unified Communications & Collaboration (UCC): Angefangen bei Präsenzstatusangaben wie „in einer Besprechung" oder „bitte nicht stören", über eine mit wenigen Mausklicks ausgelöste „Ad-hoc-Telefonkonferenz" und der Steuerung der gesamten Telefonanlage über Outlook, bis hin zu Web-Kollaborationen, welche sogar als E-Learning-Plattformen genutzt werden können. Dies alles wird möglich, da bei IT.Niedersachsen die zentrale Telekommunikationsanlage betreut wird.


Migration des ersten Ministeriums: 260 Teilnehmer und null Ausfälle

Unter dem Titel „Voice4Nds" verbirgt sich die von IT.Niedersachsen umgesetzte Umstellung der Telefonanlagen der Niedersächsischen Landesverwaltung auf Voice-over-IP-fähige Geräte. Im September 2015 wurde die Entscheidung getroffen, eine so genannte Dual-Vendor-Strategie mit den beiden Anbietern Unify und Alcatel zu realisieren. Im Zuge dessen werden insgesamt etwa 80.000 Teilnehmer mit der neuen Technik ausgestattet. Davon werden ungefähr 14.000 Teilnehmer mit Unify-Apparaten versorgt und die übrigen Dienststellen mit Alcatel-Technik bestückt.

Das Niedersächsische Kultusministerium (MK) war das erste Ministerium, das migriert wurde - und das in nur drei Tagen. „Wir haben in kürzester Zeit 260 'alte' Siemenstelefone durch neue Unify-Geräte ersetzt. Bei den Teilnehmern gab es dabei null Ausfälle, worauf wir sehr stolz sind. Ein solch positives Ergebnis ist nur möglich, wenn wir als IT.Niedersachsen durchweg fachbereichsübergreifend gut funktionieren", sagt Steffen Schönbrodt, Fachgebietsleiter 24 (Kommunikationsservices) bei IT.Niedersachsen. Die Migration stemmt IT.Niedersachsen ohne externe Unterstützung.

Zuvor wurden bereits etliche andere Dienststellen, wie das neue Fachgerichtszentrum Hannover oder die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen, auf die neue Telefonie umgestellt. Letztere den Umständen entsprechend sogar ganz spontan. „Bei den ersten Migrationen gab es noch Anlaufschwierigkeiten, wie zum Beispiel beim Amtsgericht Stadthagen. Die Abhängigkeiten zwischen den VoIP-Telefonen und den aktiven und passiven LAN-Komponenten wurde hier sehr deutlich. Daraus haben wir hilfreiche Schlüsse gezogen und konnten sukzessiv Ausfälle minimieren - bis hin zu null wie eben beim Kultusministerium, so Steffen Schönbrodt.


Ausblick: Planungen Alcatel

Die Ablösung des alten Siemens-Anlageverbunds der Ministerien und der Staatskanzlei in Hannover soll Ende des Jahres abgeschlossen werden. Mitte 2017 wird die Unify-Ausstattung auch im Bereich Braunschweig/Salzgitter vollständig abgeschlossen sein. Parallel wird derzeit die neue zentrale Telefonanlage von Alcatel im Rechenzentrum von IT.Niedersachsen errichtet. Die Konfiguration ist geplant und wird nun auf den Servern installiert. Anschließend werden noch die entsprechenden Applikationen eingerichtet. In der zweiten Jahreshälfte sollen die ersten der dezentralen Alcatel-Telefonanlagen der Niedersächsischen Landesverwaltung migriert werden. Mit welchen Dienststellen bezüglich Alcatel konkret begonnen wird, steht derzeit noch nicht fest.



 

Unify-Telefon, Modell: Open Stage 40

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln