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IT.Niedersachsen und Dataport: Den digitalen Wandel gemeinsam gestalten

Mehr Miteinander, weniger Nebeneinander – Zusammenarbeit gilt als einer der Schlüssel, um die Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland voranzubringen, über Verwaltungsebenen und Ländergrenzen hinweg. Warum Kooperation unabdingbar ist und wie IT.Niedersachsen und Dataport sie produktiv gestalten, darüber sprach IT.Niedersachsen-Geschäftsführer Axel Beims am 23. September 2026 in einem Vortrag bei einer Veranstaltung von Dataport in Hannover.

Unter dem Titel „Auf dem Weg zur Digitalen Transformation“ hatte Dataport eingeladen. Dr. Alexander Georgiadis, CIO des Landes Niedersachsen, sprach in seiner Keynote über strategische Schwerpunkte der Digitalisierung in Niedersachsen. In weiteren Vorträgen ging es unter anderem um die föderale Modernisierungsagenda des Bundes, digitale Tools für die Arbeit in Gremien oder Data Analytics in der Steuerverwaltung.

IT.Niedersachsen-Geschäftsführer Axel Beims machte gleich zu Beginn seines Vortrags deutlich: „Die Herausforderungen der Digitalisierung sind größer geworden als die Möglichkeiten einzelner Organisationen. Digitale Souveränität, Cyber-Sicherheit, Cloud-Transformation, Künstliche Intelligenz, Fachkräftemangel und steigende Erwartungen unserer Verwaltungskunden stellen uns vor Aufgaben, die kein öffentlicher IT-Dienstleister dauerhaft allein bewältigen kann. Deshalb stellt sich heute nicht mehr die Frage, ob wir zusammenarbeiten wollen. Die Frage lautet vielmehr, wie wir Zusammenarbeit so gestalten, dass sie dauerhaft wirksam wird.“

Eigenständig bleiben und Stärken gezielt miteinander verbinden

Beims betonte, dass IT.Niedersachen und Dataport eigenständige Organisationen bleiben, aber dort gemeinsam handeln, wo daraus ein Mehrwert für Staat, Verwaltung und Gesellschaft entsteht. „Kooperation bedeutet, die jeweiligen Stärken gezielt miteinander zu verbinden“, erklärte der IT.Niedersachsen-Geschäftsführer. „Daraus entsteht die eigentliche Chance. Nicht jede Fähigkeit muss doppelt aufgebaut werden. Nicht jede Lösung muss mehrfach entwickelt werden. Nicht jede Innovation muss isoliert entstehen.“

Angesichts der Dynamik der Digitalisierung warb Beims dafür, die Kräfte zu bündeln: „Der digitale Wandel ist zu groß, zu schnell und zu komplex geworden, um ihn allein zu gestalten. Aber gemeinsam verfügen wir über das Wissen, die Erfahrung und die Gestaltungskraft, ihn erfolgreich zu bewältigen.“

Rahmenkooperationsvereinbarung soll Synergien nutzen

Im Februar 2026 haben IT.Niedersachsen und Dataport eine Rahmenkooperationsvereinbarung geschlossen. So sollen Synergien genutzt und gemeinsam innovative Lösungen entwickelt werden – insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), digitale Plattformen und Beschaffung. Gegenseitige Nachnutzungen der von Dataport und IT.Niedersachsen entwickelten IT-Lösungen sollen zukünftig die Regel werden, mit dem Ziel, Parallelentwicklungen zu vermeiden.

Mehr zur Rahmenkooperationsvereinbarung

Artikel-Informationen

erstellt am:
25.09.2026

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