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Kick-off für neues Landesdatennetz WAN 4.0

Ob Ministerium, Polizeidienststelle oder andere Behörde – das Landesdatennetz verbindet schnell und sicher mehr als 1.300 Standorte der niedersächsischen Landesverwaltung. Das sogenannte WAN 3.0 wurde 2022 im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Digitalisierung (MI) fertiggestellt. IT.Niedersachsen sorgt seitdem erfolgreich für einen zuverlässigen Betrieb. 2029 soll die Nachfolgeversion WAN 4.0 in den Regelbetrieb gehen. Die Planungen für das Großprojekt haben bereits begonnen: Bei einer Kick-off-Veranstaltung am 11. Mai 2026 sind rund 80 Projektbeteiligte in der Akademie des Sports in Hannover zusammengekommen, um sich zu den bisherigen Planungen und den weiteren Projektphasen auszutauschen.

Zunächst hielt der Technische Leiter von IT.Niedersachsen eine einleitende Rede: „Die zentrale IT-Infrastruktur ist ein wichtiger Baustein, um die Arbeitsfähigkeit der Landesverwaltung zu gewährleisten. Als Fundament betreiben wir das aktuelle Netzwerk WAN 3.0 in hoher Qualität“, betonte Michael Idahl. Die Modernisierung im Rahmen des Projektes WAN 4.0 sei eine Chance, das Netz noch leistungsfähiger und resilienter zu machen. Nach dem Redebeitrag von Michael Idahl richtete die Leitende Ministerialrätin Tanja Wodtke (MI), die in Vertretung für die Staatssekretärin für Digitalisierung Anke Pörksen (MI) an der Veranstaltung teilnahm, ein Grußwort an die Projektbeteiligten.

Anschließend stellte WAN-4.0-Projektleiter Dominik Obermeyer (IT.Niedersachsen/ Fachgebietsleiter 32) den derzeitige Projektstand vor und präsentierte eine Zeitplanung. Demnach sollen bis Ende 2026 die technischen Konzepte und die Vergabeunterlagen fertig sein. 2027 folgt das europaweite Vergabeverfahren. Nach der Beauftragung der verschiedenen Hersteller und Dienstleister gibt es eine Testphase, bevor 2028 der Rollout der neuen Router-Technik beginnt. Die Endabnahme des Projekts WAN 4.0 ist Ende 2029 geplant.

100 Prozent Glasfaser und bis zu 400 Gigabits pro Sekunde
Mit WAN 4.0 sollen neue Techniken eingeführt werden, um das Netzwerk leistungsfähiger und flexibler zu gestalten. Je nach Bedarf und den lokalen technischen Möglichkeiten sollen bis zu 400 Gigabits pro Sekunde (Gbit/s) bei einer geplanten 100-Prozent-Glasfaserquote möglich sein.

Artikel-Informationen

erstellt am:
21.05.2026

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