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NiedersachsenClient: Landesverwaltung bekommt neue Computerausstattung

Der NiedersachsenClient (NiC) bildet die technische Arbeitsgrundlage für große Teile der niedersächsischen Landesverwaltung. Mit dem aktuellen Rollout bringt IT.Niedersachsen die nächste Generation der Arbeitsplatzausstattung in die Behörden. Das Projekt verbessert sowohl die Voraussetzungen für mobiles Arbeiten als auch die Ausstattung an den Büroarbeitsplätzen. Bis April 2027 erhalten rund 14.000 Beschäftigte einen neuen Client, zusätzlich tauscht IT.Niedersachsen die Hardware an etwa 16.000 Büro- und Homeoffice-Arbeitsplätzen aus.

Der Fortschritt des Projekts ist bereits deutlich sichtbar: Rund 2.300 Clients sind bereits getauscht und etwa 2.800 Arbeitsplätze ausgestattet. Dafür kamen bislang rund 5.500 Monitore zum Einsatz.

Den Auftakt des gesamten Rollouts machte am 1. Juni der Pilotbetrieb im Landesmuseum Hannover. Dort stattete IT.Niedersachsen zunächst 36 Arbeitsplätze mit der neuen Technik aus. Anschließend folgte das Studieninstitut Niedersachsen (SiN). Das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung (MI) hat die Umstellung ebenfalls bereits erfolgreich abgeschlossen. In der Region Hannover dauern die Arbeiten des Rollout-Teams voraussichtlich noch bis Mitte November an. Anschließend verlagert sich der Schwerpunkt nach Braunschweig, wo die Teams die Einführung bis Ende 2026 fortsetzen. Den Niedersachsen Client 3.0 führt IT.Niedersachsen voraussichtlich bis April 2027 vollständig in der Landesverwaltung ein.

Das bewährte Rundum-Sorglos-Paket
Die neue Ausstattung umfasst je nach Einsatzszenario unterschiedliche Komponenten. Da der NiedersachsenClient personenbezogen bereitgestellt wird, erhalten Beschäftigte direkt ihren eigenen Client. Für Büro- und Homeoffice-Arbeitsplätze gehört eine standardisierte Arbeitsplatzausstattung dazu. Diese besteht in der Regel aus zwei 27-Zoll-Monitoren, einer Dockingstation, einer Tastatur und einer Maus. Ein besonderer Vorteil des NiedersachsenClient 3.0 liegt im erweiterten Geräteportfolio. Erstmals gehört ein umklappbares Notebook mit Touchscreen ohne Mehrkosten zum Standardangebot. Das sogenannte „Notebook Basis Kompakt“ schafft zusätzliche Flexibilität für unterschiedliche Arbeitsanforderungen.

Erfolgreicher Rollout
Die bisherigen Rückmeldungen fallen positiv aus. Niedersachsens Staatssekretärin für Digitalisierung, Anke Pörksen, zeigte sich bei der Einführung der neuen Ausstattung begeistert: „Es ist alles hochfunktional. Der Rechner ging gleich an, auch mit meinem Profil. Insofern bin ich bis jetzt sehr zufrieden.“ Gute und verlässliche Hardware sei eine wichtige Voraussetzung dafür, die Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung erfolgreich voranzubringen, so Pörksen.

Viele Beteiligte nennen zudem die gute Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten als einen wichtigen Erfolgsfaktor des bisherigen Rollouts. Die Teams führten den Gerätetausch ruhig, serviceorientiert und mit hoher Akzeptanz durch.

Artikel-Informationen

erstellt am:
06.08.2026
zuletzt aktualisiert am:
31.08.2026

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