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Kundenforum.IT 2018: Zurück in die Zukunft


Kundenforum.IT 2018: Zurück in die Zukunft Im September reiste IT.Niedersachsen (IT.N) mit seinen Kundinnen und Kunden aus der Niedersächsischen Landesverwaltung „Zurück in die Zukunft“. Die gemeinsame Mission? Auf zwei Jahrzehnte Erfahrung als IT-Dienstleister der Verwaltung zurückblicken und zeitgleich in die Zukunft schauen: Wie steht es um neue Technologien, Arbeitsplätze der Zukunft sowie zeitgemäße Softwareentwicklung? Bei IT.Niedersachsen stehen inklusive der Vorgängerorganisationen izn und LSKN über 20 Jahre Erfahrung als IT-Dienstleister für die Niedersächsische Landesverwaltung auf dem Tacho. Eine Besonderheit, da für die Verwaltung bekanntermaßen spezielle Rahmenbedingungen gelten. Damit kennt sich IT.Niedersachsen aus. Deshalb war es das Leitthema unserer Veranstaltung Kundenforum.IT 2018.

IT.Niedersachsen-Geschäftsführer Axel Beims (Foto) zieht ein positives Fazit der Veranstaltung: „Das gewählte Format und die Schwerpunkte haben den Zeitgeist der Verwaltung getroffen. Dies drückte sich auch in den vielen positiven Rückmeldungen bereits während der Veranstaltung aus. Kurzum: es war eine gelungene vierte Auflage eines nun doch traditionellen Formates.“
 
Kundenforum.IT 2018

IT.Niedersachsen-Geschäftsführer Axel Beims und dessen Stellvertreter Michael Breest eröffneten die vierte Ausgabe der Veranstaltung. Anschließend stiegen die Teilnehmenden in den imaginären IT.N-DeLorean und besuchten verschiedene Stationen. IT.N präsentierte beispielsweise neueste Gerätegenerationen aus der PolizeiClient-Produktpalette, informierte über die Weiterentwicklung des NiedersachsenClient, wie IT.N die DSGVO umsetzt sowie wie und wann Unify, Alcatel und Skype effizient im Arbeitsalltag genutzt werden können. In ihrer digIT.alen garage sorgten unsere Auszubildenden für Edutainment, made by IT.N. Wer wissen wollte, warum es bei zeitgemäßer Softwareentwicklung unbedingt erforderlich ist, stets die Perspektive der anderen einzunehmen, war an der Station "Hyperadapt 1.0: Software-Modernisierung @ IT.N" richtig. Hier probierten die Gäste im übertragenen Sinne „die Schuhe der anderen". Für bilaterale Kundengespräche war Raum und Zeit in der digIT.al lounge.


Cloud ist tot, es lebe Edge Intelligence oder die Blockchain?

Auf einer Podiumsdiskussion philosophierten die Gäste schließlich über Zukunftstechnologien wie zum Beispiel Blockchain, deren Einsatzmöglichkeiten in der Verwaltung und welche kulturellen Veränderungen dies bewirken kann beziehungsweise muss.

 
Prof. Dr. Thomas Gegenhuber (Fotograf Sven Brauers)
Keynote-Speaker Professor Doktor Thomas Gegenhuber von der Leuphana Universität Lüneburg stellte dazu auf dem Podium folgende Thesen auf: „Verwaltungen operieren nicht in einem sozialen Vakuum. Wenn die Welt der Bürgerinnen und Bürger digital ist, muss auch die Verwaltung mitziehen – ansonsten droht eine Legitimitätskrise. Aus diesem Grund muss eine moderne Verwaltung neue Technologien auf ihren Nutzen für Bürgerinnen und Bürger abklopfen. Um dies zu ermöglichen, muss in der Verwaltung ein organisationaler Rahmen für eine neue Innovationskultur geschaffen werden, der Kooperationen über Organisationsgrenzen hinweg sowie ein Experimentieren und Lernen aus Fehlern ermöglicht. Das bietet dann gleichzeitig ein anziehendes Arbeitsumfeld für dringend benötigtes Fachpersonal, wie zum Beispiel Programmiererinnen und Programmierer."
 
Ulf Schade (Fotograf Sven Brauers)
Solutionmanager Ulf Schade von Computacenter brachte in seiner Keynote mit dem Titel „Cloud, das Pendel schwingt zurück" seine Sicht wie folgt auf den Punkt: „Edge Intelligence ist die neue Cloud. Schon in fünf Jahren werden 200 Milliarden Dinge über das Internet kommunizieren und mit vorwiegend Echtzeitdaten die Welt um uns herum zur Domaine der IT machen. Zentrale Cloud-Infrastrukturen allein werden hier nicht die Lösung bieten, sondern immer nur ein Bestandteil in der digitalen Wertschöpfung sein. Zentralisierte Cloud Services werden durch Micro-Rechenzentren am Edge ergänzt."
 

Axel Beims, Geschäftsführer IT.Niedersachsen (Fotograf Sven Brauers)

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