IT.Niedersachsen und Dataport: Gemeinsam für die digitale Verwaltung
Am 16. Februar 2026 haben IT.Niedersachsen und Dataport eine wegweisende Rahmenkooperationsvereinbarung unterzeichnet. Mit dieser Partnerschaft wollen beide Organisationen die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Norddeutschland weiter vorantreiben. Dataport ist ein IT-Dienstleister für sechs norddeutsche Bundesländer. Gemeinsam mit IT.Niedersachsen sollen künftig innovative Lösungen entwickelt und Synergien genutzt werden – insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), digitale Plattformen und Beschaffung. Wie auch in der Pressemitteilung des niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Digitalisierung (MI) zu lesen, sollen gegenseitige Nachnutzungen der von Dataport und IT.Niedersachsen entwickelten IT-Lösungen zukünftig die Regel werden, mit dem Ziel, Parallelentwicklungen zu vermeiden. Im Zusammenhang mit besonders herausfordernden Aufgaben, könnten gemeinsame Kompetenzteams diese bewältigen.
Die Zusammenarbeit baut auf bestehenden Projekten wie dem Kompetenzzentrum KiKoN auf. Daraus entstanden sind u. a. erste praktische Anwendungen wie der Einsatz von Microsoft Copilot, dem landesspezifischen Large Language Model für die niedersächsische Landesverwaltung, und LLMoin, einem von Dataport entwickelten KI-Spachmodell.
Der Stellvertretende IT.Niedersachsen-Geschäftsführer Holger Meyer betonte: „Wir freuen uns sehr, dass wir durch diese Kooperationsvereinbarung die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Dataport substanziell stärken. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam viel für die Digitalisierung und damit für die Bürgerinnen und Bürgern in Niedersachsen und Norddeutschland erreichen werden.“
Die niedersächsischen Digitalisierungsstaatssekretärin, Anke Pörksen, begrüßt die Kooperation. Es gebe im Bereich der Digitalisierung viele wichtige Aufgaben, bei denen eine gut verzahnte Zusammenarbeit absolut sinnvoll und für alle Beteiligten von Vorteil sei, unterstreicht Pörksen in der Pressemitteilung des MI.

