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Landesbehörden tauschen sich in Workshop über Low-Code-Projekte aus

Prozesse optimieren und digitalisieren, bestehende Fachverfahren modernisieren – das Land Niedersachsen arbeitet an zügig umsetzbaren Lösungen für die digitale Verwaltung. Ein wichtiges Werkzeug ist dabei Low-Code. Wie setzt man diese Technologie möglichst nutzbringend für die gesamte Landesverwaltung ein? Damit beschäftigten sich rund 30 Mitarbeitende aus verschiedenen niedersächsischen Ministerien am 15. Juni 2026 bei IT.Niedersachsen. Eingeladen hatte das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung (MI).

Gemeinsame Standards schaffen Mehrwert für alle

Dr. Alexander Georgiadis, Abteilungsleiter Digitalisierung im MI und CIO des Landes Niedersachsen, ordnete in einem Video-Grußwort den Nutzen von Low-Code für die Verwaltungsdigitalisierung ein. Digitalisierung beginne immer mit einer Optimierung der Geschäftsprozesse. In einem zweiten Schritt gehe es dann darum, diesen Prozess zu digitalisieren. „Und da ist Low-Code ein ganz wichtiges Werkzeug. Es ermöglicht es uns, Prozesse schnell digital abzubilden“, sagte Georgiadis.

Er hob hervor, wie wichtig dabei Standardisierung und Nachnutzbarkeit sind: „Unser Ziel muss es sein, Prozesse so zu standardisieren und anschließend zu digitalisieren, dass wir eine möglichst große Nachnutzung in den einzelnen Ressorts und nachgeordneten Bereichen hinbekommen. So entsteht ein echter Mehrwert nicht nur für ein Ministerium, sondern für alle.“

Das Bild zeigt Menschen von hinten, die in Stuhlreihen sitzen. Vor ihnen steht eine Leinwand, auf der ein Video mit einem Grußwort von Niedersachsens CIO Dr. Alexander Georgiadis läuft.   Bildrechte: IT.Niedersachsen
Niedersachsens CIO Dr. Alexander Georgiadis sendet den Teilnhemenden des Low-Code-Workshops ein Grußwort per Video.

Arbeit mit Beispielprozessen aus der Praxis

Wie man die Potenziale der Geschäftsprozessoptimierung und von Low-Code-Lösungen erschließt, das erarbeiteten die Teilnehmenden jeweils anhand eines Beispielprozesses, den sie aus ihrem Ressort mitgebracht hatten. Sie beschäftigten sich mit den Themen Plattformauswahl, Digitale Souveränität, Nachnutzung und Citizen Development. Mit den Erkenntnissen aus dieser Workshop-Phase können die Teilnehmenden nun die nächsten Schritte planen, um ihren Beispielprozess zu digitalisieren.

Je nach Bedarf sollen die Ressorts zukünftig sowohl auf eine datenbankbasierte Low-Code-Plattform als auch auf vorgangs- beziehungsweise workflowbasierte Plattformen zugreifen können.

Artikel-Informationen

erstellt am:
06.07.2026

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